Google AI Overviews & SEO 2026

Auswirkungen, Chancen & Handlungsempfehlungen

Die Einführung von Google AI Overviews verändert die Suchergebnisse: KI-generierte Antworten stehen über den klassischen Treffern und beeinflussen Sichtbarkeit, Klickraten und SEO-Strategien. In diesem Artikel erfährst Du, wie sich die neue KI-Suche auf Websites auswirkt, welche Branchen besonders betroffen sind und wie Du Deine Inhalte optimal auch für ChatGPT, Perplexity & Co. anpasst.

Das Wichtigste zu KI-Suchergebnissen für Dich zusammengefasst:

  • Google AI Overviews (AIO) platzieren KI-generierte Antworten direkt über den organischen Suchergebnissen.
  • Verändertes Klickverhalten: Trotz guter Rankings sinken die Klickraten durch eine Zunahme von Zero-Click-Searches.
  • Transaktionale und einfache Informationsinhalte (FAQs, Anleitungen) unterliegen einem hohen Verdrängungsrisiko.
  • Semantische Tiefe und Content-Struktur gewinnen gegenüber klassischer Domain-Authority an Relevanz.
  • LLMs bevorzugen strukturierte, leicht verständliche und tiefgehende Inhalte mit klarer Frage-Antwort-Logik.
  • Markenbekanntheit, E-E-A-T und visuelle Inhalte (Tabellen, Checklisten etc.) erhöhen die Chance, als Quelle genannt zu werden.
  • Google Search Console bietet keine separaten Daten zu AI Overviews – externe SEO-Tools (z. B. Sistrix, Semrush, Ahrefs) helfen bei der Analyse.

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Was sind Google AI Overviews?

GGoogle AI Overviews (AIO) sind mittels generativer KI erstellte Zusammenfassungen, die meist oberhalb der organischen Suchergebnisse erscheinen. Sie bieten Nutzern einen fundierten Überblick, indem sie Informationen aus diversen Online-Quellen aggregieren. Ein AI Overview besteht meist aus …

  • … einem synthetisierten, erklärenden Text, der Nutzerfragen direkt beantwortet,
  • Quellenverweisen auf verschiedene Websites (in Form kleiner Kärtchen mit Link und Vorschau),
  • gegebenenfalls zusätzlichen Elementen wie Listen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Tabellen.

Die Quellenauswahl erfolgt nach Kriterien wie Relevanz, Vertrauenswürdigkeit und Nützlichkeit. Ziel des Modells ist die Generierung semantisch konsistenter Antworten durch die Aggregation hochwertiger Webinhalte.

AI Overviews in Deutschland

Google gab am 27. März 2025 den offiziellen Rollout der AI Overviews in Deutschland bekannt. Damit integriert Google KI-generierte Antworten nach einer intensiven Testphase in den USA (vormals Search Generative Experience) fest in die deutsche Sucherfahrung. Dieser Schritt markiert den Übergang von der rein linkbasierten Ergebnisliste hin zu einer KI-gestützten Informationsvermittlung, die nun auch für nicht eingeloggte Nutzer flächendeckend verfügbar ist.

Google AI Overviews in Deutschland
Google führt AI Overviews in Deutschland ein (Bild: Google.com)

Die Einführung in Deutschland war Teil einer globalen Strategie, die Google im Mai 2023 auf der Entwicklerkonferenz I/O erstmals vorgestellt hatte. In den USA war das neue Format unter dem Namen „Search Generative Experience“ (SGE) monatelang getestet worden. Mit dem erfolgten Rollout unter dem Namen „AI Overviews“ erreicht die Technologie mittlerweile eine breitere Nutzerschaft außerhalb des englischsprachigen Raums.

Funktionsweise: So entstehen die KI-Antworten

Die Funktionsweise der AI Overviews erfolgt in drei systemischen Schritten:

  1. Analyse der Suchanfrage: Die KI interpretiert die semantische Suchintention, etwa  informativ, transaktional oder navigational.
  2. Multimodale Extraktion: Google identifiziert relevante Webinhalte im Index und evaluiert diese mittels LLMs nach qualitativen Kriterien – rein link- oder keywordbasierte Metriken rücken in den Hintergrund.
  3. Synthese & Paraphrasierung: Die KI generiert eine konsolidierte Antwort aus multiplen Quellen. Diese werden als Referenzboxen verlinkt, während der Text zur Steigerung der Kohärenz sprachlich neu formuliert (paraphrasiert) wird.

Dies ermöglicht eine unmittelbare Informationsvermittlung ohne manuelle Sichtung einzelner Zielseiten.

Unterschiede zu traditionellen Suchergebnissen

Die Einführung von AI Overviews markiert einen Paradigmenwechsel in der Websuche. Während klassische Suchergebnisse auf einer Mischung aus Ranking-Faktoren (Relevanz, Backlinks, Ladezeit, etc.) basieren und den Nutzer zum Klick auf eine einzelne Website bewegen sollen, verfolgt Google mit AI Overviews einen anderen Ansatz: Die Antwort soll direkt in den Suchergebnissen stattfinden.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick:

MerkmalKlassische SuchergebnisseGoogle AI Overviews
InhaltVom Website-Betreiber bereitgestelltVon KI generiert aus mehreren Quellen
PositionierungUnterhalb von bezahlten AnzeigenGanz oben – noch vor Ads oder organischen Treffern
QuellenanzahlPro Treffer: 1 LinkMehrere verlinkte Quellen pro Antwort
ZielNutzer soll relevante Websites finden und anklickenNutzer soll idealerweise direkt informiert sein
Inhaltlicher FokusEinzelne Perspektive oder MeinungZusammengefasste Sicht aus mehreren Quellen
ZielgruppeSuchende mit aktiver KlickbereitschaftSuchende mit direktem Informationsbedürfnis

Viele Suchanfragen, die früher Traffic auf Websites generierten, werden nun direkt durch die KI beantwortet. Die Zunahme der daraus resultierenden Zero-Click-Searches verschiebt das bisherige Austauschverhältnis zwischen Suchmaschine und Website-Betreibern. Während Google Inhalte weiterhin für das KI-Training und die Informationsextraktion nutzt, sinkt die Klickrate auf die Urheberseiten signifikant. Dieser Trend betrifft nun über den klassischen „Knowledge Graph“ (z. B. Wetter, Lexika) hinaus auch komplexere Informationssegmente, wodurch die Traffic-Monetarisierung für Publisher zunehmend erschwert wird.

Auswirkungen von AI Overviews auf die Suchergebnisse

Die Einführung von Google AI Overviews veränderte nicht nur das Erscheinungsbild der Suchergebnisse, sie beeinflusst auch maßgeblich, wie Nutzer mit der Google-Suche interagieren und welche Webseiten überhaupt noch Sichtbarkeit und Klicks erhalten.

Featured Snippets werden durch AI Overviews ersetzt

Featured Snippets – also hervorgehobene Zitate von Websites, die bisher oberhalb der normalen Treffer erschienen, wurden durch AI Overviews verdrängt. Dadurch verlieren Websites ihre ehemals exponierte Alleinstellung in der „Position Null“. Da die KI-Antworten Informationen aus multiplen Quellen aggregieren und Quellenverweise weniger prominent platzieren, sinkt die Klickrate (CTR) für spezialisierte Informationsanbieter signifikant.

Johannes Beus, Gründer von Sistrix, hat bereits im März 2025 Zahlen zur Verbreitung der AI Overviews veröffentlicht. Besonders auffällig: In Großbritannien sei der Anteil der Suchanfragen, bei denen AI Overviews ausgespielt werden, innerhalb weniger Wochen von 4 % auf über 18 % gestiegen. Damit erschienen sie inzwischen häufiger als klassische Featured Snippets, deren Anteil sich seit Einführung der AI Overviews halbiert habe.

Sistrix Auswertung AI Pverviews
Sistrix Auswertung zu AI Overviews zeigt starken Anstieg in UK (Bild: Johannes Beus)

Sinkende Klickraten & Zero Click Searches

Ein zentrales Problem der AI Overviews ist, dass sie die Klickwahrscheinlichkeit auf darunterliegende organische Suchergebnisse reduzieren können. Denn wenn der Nutzer bereits alle Antworten in der KI-Zusammenfassung erhält, gibt es keinen Anlass mehr, auf eine Website zu klicken. Das verstärkt den Trend hin zu “Zero Click Searches” – also Suchanfragen, bei denen Google den Nutzer gar nicht mehr aus dem eigenen Ökosystem heraus lässt. 

Besonders betroffen könnten Definitionen („Was ist …?“), Anleitungen („Wie funktioniert …?“), Listen („Top 10 …“), FAQs und einfache Fragen sein. Für Seiten, die solche Inhalte anbieten, kann das zu dramatischen Traffic-Einbrüchen führen – trotz weiterhin guter Rankings.

Andere Quellen als in den Top-Rankings

Zitationen in AI Overviews korrelieren nicht zwingend mit den klassischen Top-Rankings. Während Faktoren wie Domain-Autorität oder PageSpeed an Gewicht verlieren, favorisiert die KI primär strukturierten, semantisch tiefgreifenden und gut lesbaren Content. Dies eröffnet auch kleineren Nischenseiten die Möglichkeit, als Primärquelle in den KI-Boxen gelistet zu werden – unabhängig von ihrer Position in den organischen Treffern.

Geändertes Nutzerverhalten durch AI Overviews

Eine umfassende UX-Studie zu Googles AI Overviews von Kevin Indig und Eric van Buskirk liefert aufschlussreiche Erkenntnisse über das Nutzerverhalten im Umgang mit diesen KI-generierten Suchergebnissen. In der Studie wurden 70 Nutzer bei 400 Suchanfragen beobachtet, wobei ihre Interaktionen, Blickbewegungen und Kommentare analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung von AI Overviews das Nutzerverhalten deutlich verändert:

  • Signifikanter Rückgang der Klickrate: Auf Desktop-Geräten sank die Klickrate auf externe Links von 28 % auf 11 %, auf mobilen Geräten von 38 % auf 21 %, sobald ein AI Overview angezeigt wurde.
  • Begrenzte Aufmerksamkeitsspanne: Etwa 70 % der Nutzer lesen nur das obere Drittel eines AI Overviews, was bedeutet, dass Inhalte und Marken, die dort nicht erscheinen, kaum Beachtung finden.
  • Demografische Unterschiede: Jüngere Nutzer (Gen Z und Millennials) bevorzugen AI Overviews und vertrauen auf Quellen wie Reddit-Threads oder YouTube-Videos. Ältere Nutzer (55+) neigen dazu, traditionelle Suchergebnisse und bekannte Marken zu bevorzugen.
  • Veränderte Entscheidungsfilter: Nutzer bewerten zunächst die Vertrauenswürdigkeit einer Marke, bevor sie den Inhalt berücksichtigen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Markenautorität und E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) in der heutigen SEO-Landschaft.
  • Restlicher Traffic verteilt sich anders: Etwa ein Drittel des verbleibenden Traffics nach einem AI Overview fließt zu Plattformen mit Community-Inhalten wie Reddit oder YouTube, während klassische Webseiten weniger profitieren.

Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass die Sichtbarkeit innerhalb von AI Overviews entscheidend für den Erfolg in der Organic Search ist. SEO-Strategien sollten daher darauf abzielen, Inhalte so zu gestalten, dass sie in den oberen Bereichen der AI Overviews erscheinen und gleichzeitig die Markenautorität stärken.

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Auswirkungen auf Websites und SEO

Die Verbreitung von Google AI Overviews transformiert die SEO-Kriterien: Reines Seite-1-Ranking garantiert keinen Traffic mehr. Entscheidend ist die Eignung einer Website als Zitationsquelle für LLMs. Während bestimmte Content-Formate an Sichtbarkeit verlieren, entstehen durch eine gezielte strukturelle Aufbereitung von Inhalten für Sprachmodelle neue Akquisitionschancen.

Informationsangebote unter Druck: Erfahrungen aus der Vergangenheit

Die Verdrängung rein informativer Inhalte durch Google-eigene SERP-Features (z. B. Knowledge Graph, Wetterboxen) verschärft sich durch AI Overviews. Während die Rankings oft stabil bleiben, sinkt die Klickrate (CTR) bei generischen Abfragen („Know Simple“) mitunter erheblich, da die Suchmaschine den Informationsbedarf unmittelbar deckt. Mit den AIO weitet sich dieses Risiko auf komplexere Informationsangebote aus.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass Websites mit rein informativem Content zunehmend von Google selbst verdrängt werden – sei es durch:

  • Knowledge Panels
  • Definitionen aus dem Knowledge Graph
  • Wetterboxen, Währungsrechner, Flugpreise direkt in den SERPs

Besonders betroffen sind schon lange:

  • Wörterbücher
  • Lexika und Enzyklopädien
  • Wetterdienste
  • Seiten mit sehr generischen Antworten

Kurzanleitungen, FAQs und Top-Listen verlieren Traffic

Formate, die in der SEO gut funktioniert haben – etwa How-Tos, häufige Fragen oder Best-of-Listen – sind nun besonders bedroht. Denn genau diese Inhalte lassen sich leicht von einem LLM zusammenfassen. Einfache Schritt-für-Schritt-Erklärungen, Checklisten, FAQ oder Top-10-Listen sind in Sekunden durch eine KI generierbar.

AI Overviews greifen diese Inhalte auf und stellen sie in eigenen Antworten dar. Das kann dazu führen, dass der originale Content-Anbieter nicht mehr verlinkt oder nur noch als eine von vielen Quellen genannt wird – mit deutlich geringerem Traffic.

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Erfahrungen aus dem englischsprachigen Raum

Analysen von 19 unabhängigen Studien zeichneten bislang ein heterogenes Bild: Die befürchtete massive Verdrängung der organischen Suche blieb bislang aus. Nach einer initialen Ausspielungsrate von bis zu 47 % stabilisierte sich die AIO-Abdeckung bei allgemeinen Keywords auf 4,5 % bis 6,7 %. In informationsintensiven Branchen (Gesundheit, Shopping, Geo-Suche) lag der AI-Overview-Anteil mit 40 bis 60 % deutlich höher. Er könnte mittlerweile weiter gestiegen sein und auch zukünftig wachsen und den Großteil der Suchanfragen auf Google abdecken. 

Während die Klickraten für viele Publisher leicht sanken, profitierten gut strukturierte Seiten teilweise durch Neulistungen in den KI-Boxen. Der Rollout verläuft nicht linear, sondern wird von Google dynamisch nach Branche und Qualität gesteuert. Die langfristigen Effekte hängen stark davon ab, wie umfassend Google das Format künftig skaliert und wie gut sich Websitebetreiber auf die veränderten Anforderungen einstellen.

Branchen im Fokus: Wer ist von AI Overviews besonders betroffen?

Nicht alle Branchen sind gleichermaßen von der Einführung von Google AI Overviews betroffen. Eine großangelegte Auswertung von Semrush auf Basis von Millionen Keywords in den USA zeigte, dass der Einfluss von AI Overviews stark von der Branche abhängt. Laut Daten vom Dezember 2024 tauchten AI Overviews durchschnittlich bei 6,71 % aller Suchanfragen innerhalb der Top-20-Ergebnisse auf. Doch der Anteil schwankt je nach Sektor erheblich:

BrancheAnteil AI Overviews in SERPs
Gesundheit23,02 %
Wissenschaft20,13 %
Internet & Telekom11,72 %
Reisen9,99 %
Computer & Elektronik8,75 %
Finanzen4,38 %
Hobbys & Freizeit2,74 %
Sport2,24 %
Beauty & Fitness2,18 %
Einkaufen1,98 %
Kunst & Unterhaltung1,95 %
Essen & Trinken1,27 %
Immobilien0,41 %


Branchen mit strukturierten Informationsbedarfen, insbesondere Gesundheit, Wissenschaft, Technologie und Finanzen, wiesen eine überdurchschnittliche AIO-Dichte auf. Hier fungieren KI-Antworten als effiziente Zusammenfassung definierter Fakten, was für Informations- und Ratgeberportale ein signifikantes Sichtbarkeitsrisiko darstellt.

Im Gegensatz dazu zeigen sich transaktionale Sektoren wie Shopping, Immobilien und Gastronomie stabil. Bei kommerziellen Intentionen priorisiert Google weiterhin klassische Listings und Local Packs mit direktem Handlungsbezug. Akteure in betroffenen Branchen müssen AI Overviews proaktiv in ihre Strategie integrieren, um Zitationsvorteile zu nutzen, während andere Branchen die dynamische Ausspielungsfrequenz beobachten sollten.

Empfehlungen zur Anpassung der SEO-Strategie

Die Einführung von Google AI Overviews erfordert eine strategische Neuausrichtung. Da LLMs standardisierte Formate zunehmend systemintern substituieren, liegt die Relevanz künftiger SEO-Strategien in:

  • Tiefgründigem Content mit einer umfassenden Aufarbeitung relevanter Fragen.
  • Klarer Struktur und einer optimalen maschinellen Lesbarkeit für eine effiziente Informationsextraktion durch LLMs.
  • Inhaltlicher Originalität mit einzigartigen Perspektiven und Daten, die über den KI-Konsens hinausgehen.
  • Starken digitalen Marke mithilfe des Aufbaus von Autorität und Vertrauen zur Steigerung der Zitationswahrscheinlichkeit.

Website-Betreiber, die in diese Faktoren investieren, sichern ihre Sichtbarkeit als primäre Zitationsquelle innerhalb der KI-generierten Antworten.

Nützliche Inhalte für Suchende bereitstellen

Der Kern von SEO bleibt jedoch bestehen: Hilf den Nutzern bei der Lösung ihres Problems. Das bedeutet:

  • Inhalte müssen nicht nur korrekt, sondern auch nützlich, verständlich und klar formuliert sein.
  • Informationen sollten vollständig und strukturiert aufbereitet sein, um vom LLM als relevante Quelle identifiziert zu werden.
  • Statt oberflächlicher Keyword-Füllerei zählt inhaltliche Tiefe und semantische Klarheit.

Deine Inhalte müssen so überzeugend sein, dass die KI gar nicht daran vorbeikommt, sie in der Antwort zu berücksichtigen.

Wie Large Language Models (LLM) Inhalte „lesen“

Kevin Indig analysiert in „The State of AI Chatbots and SEO“ den Wandel der Qualitätskriterien durch KI-Systeme. Entscheidend für die Zitation in AI Overviews sind demnach folgende Faktoren:

  • Brand Awareness: Häufige Erwähnungen und Markensuchanfragen erhöhen die Sichtbarkeit unabhängig von klassischen Rankings.
  • Vertikale Informationstiefe: LLMs priorisieren Seiten, die ein Thema umfassend erklären, statt oberflächlich viele Themen abzudecken.
  • Semantische Kohärenz: Klare Strukturen und eine einfache, logische Sprachführung optimieren die maschinelle Lesbarkeit.
  • Content-Relevanz vor Domain-Metriken: Hochwertige Inhalte kleinerer Anbieter können die Autorität großer Publisher übertreffen, wenn sie präzisere Antworten liefern.

Klassische SEO-Faktoren wie Meta-Tags treten somit zugunsten von semantischer Qualität und Nutzerfokus in den Hintergrund.

E-E-A-T ausbauen: Fachkompetenz, Erfahrung, Autorität und Vertrauenswürdigkeit

Gerade im Kontext von AI Overviews wird Googles Qualitätsstandard E-E-A-T (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness) noch wichtiger. Denn: KI-Systeme ziehen verstärkt Inhalte heran, die offensichtlich von Experten oder aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen.

Daraus ergeben sich konkrete SEO-Maßnahmen:

  • Zeige echte Autoren mit nachvollziehbarer Erfahrung oder Qualifikation.
  • Ergänze Inhalte mit persönlichen Einschätzungen, Fallbeispielen oder Erfahrungswerten.
  • Verlinke auf seriöse Quellen, veröffentliche Gastbeiträge und baue digitale Reputation auf (z. B. durch Erwähnungen, Podcasts, Konferenzen).
  • Achte auf technische Qualität, denn Vertrauen entsteht auch durch Usability.

Als Marke sichtbar werden – auch für die KI

LLMs wie Googles Gemini oder ChatGPT achten zunehmend auf Markensignale. Seiten, die regelmäßig gesucht werden, Erwähnungen erhalten oder einen hohen Wiedererkennungswert haben, tauchen öfter als Quellen auf.

Daraus ergeben sich folgende strategische Schritte:

  • Positioniere Dich als Experte oder Marke in Deiner Nische.
  • Schaffe wiedererkennbare Formate (z. B. Ratgeberreihen, Studien, Tools).
  • Baue Autoritäts-Links auf – nicht nur für das Ranking, sondern auch als „Signalgeber“ für die KI.

Nutze PR, Podcasts, YouTube, LinkedIn & Co., um Deine Themenführerschaft zu festigen.

Was Content in LLMs erfolgreich macht

Kevin Indig gibt in seinem Artikel „What content works well in LLMs“ wichtige Hinweise, welche Inhalte von KI-Systemen bevorzugt verarbeitet und zitiert werden:

  1. Lange, vollständige Inhalte performen besser: Die besten Chancen haben Texte mit hoher Wortanzahl und klarer Struktur – keine „Thin Content“-Seiten.
  2. Gute Lesbarkeit wird belohnt: Ein hoher Flesch-Reading-Score (also einfache, gut verständliche Sprache) führt dazu, dass LLMs den Inhalt leichter verarbeiten und wiedergeben können.
  3. Antwort-Orientierung schlägt allgemeine Inhalte: Inhalte, die direkt auf spezifische Fragen antworten, haben bessere Chancen, in AI Overviews aufgenommen zu werden – z. B. mit H2-Fragen wie „Wie funktioniert …?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen …?“
  4. Relevante Zusatzinhalte erhöhen die Chance auf Auswahl: Grafiken, Tabellen, Checklisten oder Schritt-für-Schritt-Erklärungen erleichtern der KI das Verständnis und erhöhen die Relevanz.

Sichtbarkeit in Google AI Overviews erfordert Inhalte mit hoher Substanz, die autoritär, klar strukturiert und exzellent lesbar sind. Die Relevanz liegt in Content, der menschliche Expertise mit maschineller Verarbeitbarkeit vereint. Wer konsequent auf E-E-A-T, eine starke Markenidentität und strategische Aufbereitung setzt, sichert sich seine Position in der KI-gestützten Suche.

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Sichtbarkeit in KI-Suchergebnissen auswerten

Die neuen KI-gestützten Suchergebnis-Formate – von Google AI Overviews (den KI-Übersichten in der Google-Suche) bis hin zu KI-Suchassistenten wie Perplexity oder ChatGPT – stellen Website-Betreiber vor die Frage, wie sich deren Sichtbarkeit, Impressionen und Klicks messen lassen.

Keine AIO-Auswertung in der Google Search

Laut Google werden Klicks auf Links in KI-Antworten grundsätzlich in der Search Console erfasst. Jedoch bietet das Tool bisher kein separates Berichts- oder Filtersystem zur Identifikation dieser Daten. Da die Metriken mit den regulären Performance-Daten aggregiert werden, fehlt Website-Betreibern die Transparenz über Impressionen und Klicks, die spezifisch auf AI Overviews zurückzuführen sind. Diese Datenlücke erschwert die valide Erfolgsmessung sowie die Analyse der tatsächlichen CTR innerhalb der KI-Boxen.

Transparenz durch SEO-Tools

Angesichts der begrenzten Daten aus der Search Console haben sich SEO-Tool-Anbieter schnell des Themas angenommen. Diese helfen zu erkennen, wenn eine Seite zwar in der KI-Antwort präsent ist, aber in den klassischen organischen Ergebnissen vielleicht gar nicht oben rankt. Diese Tools können jedoch nur die Präsenz und Rankings innerhalb von KI-Übersichten analysieren. Genaue Traffic- und CTR-Daten liefern sie nicht, da sie nicht wissen, ob Nutzer die KI-Antwort tatsächlich angeklickt haben. Dennoch sind sie derzeit unverzichtbar, um überhaupt Einblicke in die AI-Sichtbarkeit zu erhalten, die Google selbst (noch) nicht offenlegt.

SISTRIX

Sistrix Auswertung von AI Overviews
Sistrix zeigt AI Overviews in Keyword-Datenbank an (Bild: sistrix.com)

SISTRIX bietet bereits seit April 2024 dedizierte Analysewerkzeuge zur Überwachung von Google AI Overviews. Das Tool identifiziert Keywords mit KI-Ausspielungen und ermöglicht durch spezialisierte Filter eine präzise Differenzierung zwischen organischen Rankings und KI-Zitationen. Neben der Erfassung der exakten URL-Positionierung innerhalb der KI-Antworten validieren SERP-Screenshots die Platzierung in den AIO-Antworten.

Semrush 

Semrush hat schon im September 2024 ein AI Overview Tracking in sein Tool integriert. In der Positions-Tracking-Funktion von Semrush lässt sich über einen SERP-Feature-Filter anzeigen, welche Keywords eine AI Overview auslösen und ob die eigene Domain darin zitiert wird. Semrush zeigt in der Keyword-Übersicht dann an, bei welchen Suchanfragen ein KI-Ergebnis auftaucht und markiert, ob die Seite in den KI-Quellen vertreten war.

Semrush Auswertung zu AI Overviews
Semrush bietet Filter zur Auswertung von AI Overviews (Bild: Semrush.com)

Auch im Semrush Sensor (der SERP-Volatilitätsübersicht) wird die Häufigkeit von AI Overviews in verschiedenen Branchen sichtbar gemacht. Semrush liefert darüber hinaus Metriken wie einen geschätzten Traffic-Value für Traffic über AI Overviews.

Ahrefs

Ahrefs Auswertung zu AI Overviews
Ahrefs zeigt Auswertung über Filter zu AI Overviews (Bild: ahrefs.com)

Ahrefs integriert seit Oktober 2024 ein Tracking-Feature für AI Overviews, das diese als Position 1 definiert und die exakte Platzierung innerhalb der Zitationsquellen ausweist. Die Analyse ermöglicht geräte- und länderspezifische Auswertungen, wobei insbesondere die Diskrepanz zwischen Desktop- und Mobile-Ansichten sowie die Identifikation von Wettbewerbern im KI-Kontext im Fokus stehen. Zudem liefert das Tool Schätzwerte zum verbleibenden Traffic-Volumen, um die Auswirkungen der AIO-Boxen auf die organische Klickrate einzuschätzen.

Weitere Tools

Ziptie ist ein eigenständiges Tool, mit dem sich überwachen lässt, für welche Suchanfragen AI Overviews erscheinen und welche Webseiten darin zitiert werden.

Webanalyse-Tools wie etracker, Google Analytics und Similarweb können zumindest KI-Tools wie Perplexity, ChatGPT, Claude.ai, Google Bard als Referrer einer Website identifizieren. So kann man bei der Webanalyse Filter bzw. Segmente einrichten, um Traffic von Domains der KI-Anbieter zu isolieren. Similarweb z.B. hat einen speziellen Report eingeführt, der AI-Chatbot-Referrals ausweist. 

Während Perplexity & Co. als Referrer klar ausgewiesen sind, bleiben Klicks aus Googles eigener KI-Box einfach Google-Organic-Traffic. Sie lassen sich nicht von normalen Suchklicks unterscheiden, da kein spezieller Parameter mitgegeben wird. Hier besteht eine Lücke in der Messbarkeit, die nur Google selbst schließen könnte.

Verliert Google Marktanteile durch KI-Wettbewerber?

Angesichts des Aufstiegs generativer KI-Systeme wie ChatGPT und Perplexity transformiert Google seine Sucherfahrung durch AI Overviews und den Google AI Mode. Trotz der seit 2022 bestehenden Annahme, Google könnte seine Marktführung einbüßen, widerspricht Rand Fishkin (Gründer von Moz und SparkToro) dieser These unter Verweis auf fundierte Datenanalysen. Seine Auswertung vom Januar 2025 bestätigt, dass eine signifikante Erosion der Marktanteile zugunsten neuer KI-Suchanbieter empirisch bisher nicht nachweisbar ist.

Datos Daten zur Nutzung von Google, ChatGPT & Perplexity
Datos Daten zeigen Google weiter deutlich vor ChatGPT & Perplexity (Bild: datos.com)

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie:

  • Google bleibt weiterhin mit Abstand die dominante Suchmaschine, sowohl bei der Nutzeranzahl als auch bei Suchanfragen pro Sitzung und Verweildauer.
  • ChatGPT und Perplexity wachsen zwar, jedoch nicht auf Kosten von Google, sondern als ergänzende Werkzeuge.
  • Die durchschnittliche Anzahl der Sitzungen pro Nutzer ist bei Google nach wie vor am höchsten – ChatGPT liegt deutlich darunter, obwohl das jährliche Nutzerwachstum positiv ausfällt.

Besonders interessant ist, dass viele Nutzer ChatGPT & Co. nicht als Ersatz für Google verwenden, sondern für andere Anwendungsfälle – etwa zur Ideenfindung, Texterstellung, zum Coding oder für die Nachhilfe. Die klassische Informationssuche bleibt weiterhin stark von Google dominiert.

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Wachstum ja, Disruption (noch) nein

Die Daten aus der Studie zeigen auch:

  • ChatGPT und Perplexity verlinken häufig zu Websites wie Amazon, Wikipedia oder YouTube – also Quellen, die ohnehin schon viel Sichtbarkeit haben.
  • Im E-Commerce, besonders bei Produktsuchen, ist Google weiterhin der wichtigste Einstiegspunkt. Amazon erhält über 75 % seines KI-generierten Traffics über ChatGPT – aber eben nicht durch Verdrängung von Google, sondern als separate Nutzungssituation.
  • Perplexity verzeichnete 2024 den größten Zuwachs bei Nutzersitzungen (+523 %) – ausgehend von einem niedrigen Niveau.

Google ist also weiterhin die mit großem Abstand wichtigste Internetsuche. Die neuen KI-Suchmaschinen sind noch Nischenprodukte, allerdings mit Potenzial.

Was das für Website-Betreiber und SEO bedeutet

Auch wenn die großen Marktverschiebungen (noch) ausbleiben, sollten Website-Betreiber und SEOs diese Entwicklungen sehr ernst nehmen. Denn:

  • Die Nutzererwartung verändert sich: Antworten statt Links, Dialog statt Suchwort.
  • Marken, die in ChatGPT oder Perplexity genannt oder verlinkt werden, gewinnen an Vertrauen und Sichtbarkeit – unabhängig von Google.
  • Es entsteht ein zweiter Suchraum, in dem Autorität, Content-Qualität und Formatierung neu bewertet werden.

Wer früh versteht, wie man auch in diesen KI-Suchmaschinen präsent ist – durch klare, faktenbasierte Inhalte, strukturierte Daten und Markenstärke – hat einen Vorsprung, sobald diese Tools weiter an Bedeutung gewinnen.

Dein Aktionsplan zur Optimierung für AI Overviews und KI

Die Einführung der Google AI Overviews ist Teil einer neuen Ära der Websuche, die eine strategische Anpassung für Website-Betreiber und SEOs zwingend erforderlich macht. Um Reichweite und Traffic im KI-gestützten Ökosystem zu sichern, verlagert sich der Fokus von reinen Ranking-Positionen hin zur LLM-Optimierung. Inhalte müssen so konzipiert sein, dass sie von Modellen wie Gemini, Claude, ChatGPT oder Perplexity effizient extrahiert, verarbeitet und als autoritative Quelle zitiert werden können.

Was jetzt zu tun ist:

  1. Content First Optimierung: Erstelle Inhalte, die thematisch tief gehen, gut strukturiert sind und Fragen direkt beantworten. Nutze klare Überschriften, saubere Sprache und logische Absätze.
  2. E-E-A-T sichtbar machen: Zeige, wer hinter den Inhalten steht. Verwende echte Autoren, Fachwissen, Erfahrungswerte und glaubwürdige Referenzen. Mach Expertise erkennbar.
  3. Marke und Präsenz aufbauen: Investiere in Deine Sichtbarkeit jenseits von Google – Podcasts, Social Media, YouTube, PR. Sei als vertrauenswürdige Quelle erkennbar – auch für KI-Systeme.
  4. Kennzahlen neu bewerten: Rechne mit sinkenden Klickzahlen trotz guter Rankings. Beobachte Klickraten, die Sichtbarkeit in AI Overviews und Suchen nach Deiner Marke.
  5. Bleibe wachsam gegenüber neuen Suchsystemen: Analysiere, wie oft Deine Inhalte in ChatGPT, Perplexity oder anderen AI-Tools erwähnt werden. Optimiere gegebenenfalls auch für diese Plattformen.

Die Optimierung für Google AI Overviews und alternative KI-Systeme ist kein kurzfristiger Trend, sondern die notwendige Antwort auf ein sich veränderndes Nutzerverhalten. Wer heute konsequent in die semantische Qualität von Inhalten und die Strahlkraft der Marke investiert, schafft die Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg.

Häufig gestellte Fragen zu Googles AI Overviews

Mit der Einführung von Google AI Overviews beginnt eine neue Ära der Websuche – nicht nur für Nutzer, sondern vor allem für Website-Betreiber, SEOs und digitale Marken. Die organische Suche, wie wir sie kannten, wird durch KI-gestützte Antworten ergänzt. Wer Sichtbarkeit, Reichweite und Traffic behalten oder zurückgewinnen will, muss sich aktiv anpassen. Es reicht nicht mehr „nur gut zu ranken“.

Stattdessen geht es darum, die Inhalte so zu gestalten, dass sie von Künstlicher Intelligenz verstanden, verarbeitet und wiedergegeben werden können – bei Google ebenso wie bei neuen Playern wie ChatGPT oder Perplexity. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Google AI Overviews ersetzen klassische Featured Snippets zunehmend und verändern die Klickraten in den SERPs. Immer mehr Suchanfragen enden bereits auf Google – ohne weiteren Klick.
  • Die Auswahl der Quellen in AI Overviews folgt ähnliches Kriterien wie beim klassischen Ranking, aber Struktur, Lesbarkeit, Tiefe und E-E-A-T zählen mehr als Domain-Authority und technisches SEO.
  • Informationsangebote, einfache FAQs oder How-To-Content sind besonders gefährdet – diese Formate lassen sich besonders leicht von LLMs verarbeiten und komprimieren.
  • Markenbekanntheit und Expertenstatus helfen, in AI Overviews und KI-Suchsystemen sichtbar zu bleiben – auch für kleinere Seiten ein wichtiger Hebel.
  • ChatGPT, Perplexity & Co. wachsen, bedrohen aber aktuell noch nicht direkt Googles Dominanz. Dennoch: Sie etablieren sich als neue Rechercheinstrumente – gerade bei komplexeren oder dialogorientierten Anfragen und in technikaffinen “Early Adopter”-Kreisen.

Klassische Suchmaschinenoptimierung allein reicht in einer KI-geprägten Suchlandschaft nicht mehr aus. Die gezielte Optimierung auf die Anforderungen von Large Language Models (LLMs) ist für die Sichtbarkeit in AI Overviews und KI-gestützten Systemen unerlässlich. Im Zentrum steht dabei eine klare semantische Architektur:

  • Aussagekräftige H1-, H2- und H3-Überschriften sollten spezifische Nutzerfragen direkt aufgreifen.
  • Die darauffolgenden Abschnitte sollten in etwa 40 bis 50 Wörtern prägnante Antworten liefern, um der KI die Extraktion von Inhalten zu erleichtern.
  • Da ein Großteil der AI Overviews auf strukturierte Daten zurückgreift, ist der konsequente Einsatz von Listen, Tabellen und Bullet Points sowie Markup nach schema.org wichtig.

Parallel dazu rückt die Vertrauenswürdigkeit von Quellen in den Fokus: Ein starkes E-E-A-T-Profil, gestützt durch digitale PR und einen gezielten Autoritätsaufbau, erhöht die Chance auf eine Zitation signifikant, da Google bevorzugt verifizierte Expertenquellen aggregiert. Um den multidimensionalen Charakter der KI-Antworten zu bedienen, müssen Inhalte zudem holistisch angelegt sein und neben der Kernantwort auch relevante Randaspekte abdecken. Da das System eine hohe Affinität zu aktuellen Informationen aufweist, ist eine kontinuierliche Inhaltsaktualisierung unumgänglich, was die Implementierung KI-gestützter Content-Workflows zur effizienten Qualitätssicherung zunehmend unverzichtbar macht.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden SERP-Elementen liegt in der Art der Informationsaufbereitung und der Datenbasis: Während Featured Snippets als statische Auszüge fungieren, die eins zu eins aus einer einzelnen Primärquelle extrahiert werden, generieren AI Overviews eine synthetisierte Antwort, die Informationen aus mehreren Quellen dynamisch zusammenführt. Technisch basieren AI Overviews auf generativen KI-Modellen, die durch ihre prominente Platzierung am oberen Rand der Suchergebnisseite die visuelle Hierarchie dominieren und über die rein zitationsbasierte Darstellung klassischer Snippets hinausgehen.

Ansprechpartner
Geschäftsführer
Christian B. Schmidt

Christian optimiert seit 1998 Websites und berät Unternehmen seit 2005 im Online Marketing. Als Geschäftsführer der SEO-Agentur verantwortet er Marketing und Vertrieb. Gerne beantwortet er Fragen und sendet weitere Infos zu. Mehr über CBS