Interview mit Laura Kesseler von babymarkt

Als Head of Content Marketing bei babymarkt spricht Laura Kesseler in unserem Interview über Ihre Aufgaben, Content-Strategien und die zukünftigen Trends im Content Marketing Bereich. Außerdem verrät Sie „Content Marketing eine feste Säule in unserer Marketing-Strategie“ – welchen weiten Stellenwert Content Marketing bei babymarkt.de hat erfahren Sie unten im Interview. Lesen Sie jetzt rein.

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Welche Aufgaben haben Sie als Content-Marketing-Verantwortlicher?

Laura Kesseler von Babymarkt
Laura Kesseler von Babymarkt

Als Head of Content Marketing bin ich für die strategische Ausrichtung unserer internen und externen Inhalte verantwortlich. Außerdem achte ich mit einem Adlerblick darauf, dass wir in jedem Kanal den Ton unserer Marke treffen. Als Schnittstelle zu anderen Abteilungen arbeite ich täglich an einer Lobby für Content Marketing. Für mein Team optimal: Beratung ist auch für unsere Geschäftsführung ein wichtiger Teil der zukünftigen Unternehmensstrategie.

Welchen Stellenwert hat Content-Marketing in Ihrem Unternehmen?

Mit der Bildung einer Content-Unit in 2014 haben wir auf der grünen Wiese begonnen Inhalte für Schwangere und Familien zu konzipieren. Mittlerweile ist Content Marketing eine feste Säule in unserer Marketing-Strategie. Im Fokus stehen dabei Relevanz und Authentizität. Mit lebensnahen Inhalten begleiten wir so unsere Kunden durch die spannende Zeit des Elternwerdens und Elternseins.

Welche Formen des Content Marketings setzen Sie ein?

Wir sind mit einer äußerst erfolgreichen Social Media Strategie unterwegs, begleiten Familien informativ mit unserem babymarkt.de-Ratgeber und inspirieren sie mit Produkt- und Themenwelten im Shop selbst. Zudem verlängern wir jeglichen Content in unsere Dialog Kanäle und auch Print-Werbemittel. Klar, auch wir haben an einigen Stellen Optimierungsstau und würden gerne an allen Baustellen gleichzeitig arbeiten, aber Fokus ist vor allem bei endlichen Ressourcen das A und O!
Dennoch ist für uns prinzipiell jede Aussage und jedes Werbemittel von babymarkt.de ein Stück Content. Deshalb ist unser Team in sehr vielen unternehmensweiten Projekten mit Gestaltungsideen und Wordings an Bord.

Wie sieht aus Ihrer Sicht eine gute Content-Strategie aus – was sollte sie beinhalten?

Eine gute Content-Strategie verbindet Zielsetzungen mit der Dynamik der Zielgruppe. Wir sind gut damit gefahren, uns kommunikative und Performance-Ziele zu setzen, die Maßnahmen aber regelmäßig zu reflektieren. Was viele unterschätzen ist das Handwerkszeug, u. a. effektive Tools, authentische Redakteure aber auch eine Kommunikationsstrategie im Sinne einer gesteuerten Tonalität. Ein Beispiel: Mit der Umstellung auf das Duzen unserer Kunden haben sich unsere Inhalte nicht geändert, aber die Ansprache ist persönlicher und vertrauter geworden.
Intern kennt eine umfassende Content-Strategie keine Abteilungsgrenzen oder Kanalrivalitäten. Deshalb ist es wichtig, andere Experten an Bord zu holen und gemeinsam relevante Inhalte zu erschaffen, die kanalspezifisch in verschiedenen Formaten ausgesteuert werden können.

Welche Rolle spielt Content Marketing aus Ihrer Sicht für SEO?

Unser Team ist strukturell auf den Säulen SEO & Content aufgebaut. Beide Verantwortliche sind jeweils leidenschaftliche Vertreter ihres Fachs und arbeiten gemeinsam an einer Strategie, bei der das Maximum an Relevanz erreicht werden kann. Suchmaschinenoptimierung und Unterhaltung fassen viele als utopische Schnittmenge eines Textes auf. Insofern mag jemand fragen, welche Rolle Content für SEO spielt, jemand anderes stellt die Frage auf den Kopf – am Ende sind es für uns nicht zwei Disziplinen, sondern gleichberechtigte Anforderungen an unsere Inhalte.

Wie messen Sie den Erfolg von Content Marketing?

Wir messen umfassend die Performance unserer Inhalte. Es ist dennoch wichtig, Content nicht an einer heiligen Kennzahl auszurichten. Unsere KPIs sind recht differenziert und richten sich nach Thema, Format und Kanal. Themen können in einem Moment ignoriert werden und eine Zeit später in einem anderen Format durch die Decke schießen. Schlechte Kennzahlen heißen bei uns deshalb noch lange nicht
das Todesurteil für die Idee an sich.

Auch Branding-Effekte sind bei vielen Content-Projekten durchaus wahrnehmbar und können im Feedback unserer Kunden abgelesen werden.

Arbeiten Sie mit einer Content-Agentur, Freelancern oder komplett inhouse?

Wir arbeiten hauptsächlich inhouse mit einem sehr motivierten und kreativen Team. Wir haben gemerkt, dass dies unsere Flexibilität erhöht. Natürlich gibt es in jedem Unternehmen Schwachpunkte, die durch kompetente Dienstleister ausgeglichen werden können. Auch wir wissen, wo unsere Grenzen liegen, brechen sie aber durch Schulungen und Input neuer Kollegen immer wieder auf.

Welche Content Marketing Erfolgsbeispiele finden Sie besonders gelungen?

Natürlich sitzen auch wir begeistert vor TV-Spots von Edeka & Co. und bekommen Grillwut als #herrendesfeuers. Aber gutes Content Marketing beginnt im Detail und muss nicht immer in großen Kampagnen münden. Kennen Sie „Einhorn“? Mit dem richtigen Content werden Kondome ihr peinliches Image los und werden zum Kultprodukt mit klingenden Produktbezeichnungen und Fanartikeln rund um
die schönste Nebensache der Welt. Zugegeben, ein sehr schrilles Beispiel, aber doch eine kleine Revolution dank Content-Marketing.

Wie gesagt, die großen Kampagnen hauen auch mich vom Hocker, aber ich verliebe mich auch schnell in handwerkliche und vor allem kreative Details bei anderen Content-Angeboten. Auch eine intuitive Usability von Inhalten ist in meinen Augen noch wichtiger als das ganz große Image.

Welche Trends sehen Sie im Content Marketing?

Trends haben uns schon häufiger eines Besseren belehrt und biegen an der Kreuzung ab, an der man gerade richtig Vollgas geben wollte. Wichtig ist, die Zielgruppe im Blick zu behalten, um die richtigen Kanäle und Formate zu identifizieren. Man kann nie von seinen eigenen Nutzungsgewohnheiten auf andere schließen.

Ich glaube, dass die Themen Nachhaltigkeit, bewusster Konsum und Lifestyle immer stärker werden und dass Content darauf eingehen muss. Bei den Formaten sind Videos weiter auf dem Vormarsch, aber auch Infografiken bleiben beliebt.

Am wichtigsten ist es, den Königsweg zwischen Personalisierung und Community zu finden. Ja, Personalisierung verschlafen gerade viele, aber ich glaube, dass es auch nicht der einzig wahre Weg ist. Personas beispielsweise bringen nur Mehrwert, wenn sie auf einer soliden Datenlage basieren. Durch unsere eng umrissene Zielgruppe, sind diese für uns weniger relevant.

Danke für das spannende Interview. Weitere folgen in Kürze!


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